Jobcoaching: Nützlich für alle

Feste Arbeitsverträge gibt es nicht mehr. Als „fest“ galt früher ein Arbeitsverhältnis, das über viele Jahre andauerte und oft erst mit dem Eintritt ins Rentenalter endete. Heute gibt es Honorarverträge mit freien Mitarbeitern, Zeitarbeit, befristete Arbeitsverträge oder Verträge, von denen sich der Arbeitgeber einseitig wieder löst. „Fest“ ist in der Beziehung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern heute gar nichts mehr.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben das verstanden. Immer früher und immer öfter halten sie sich bereit, auch für andere Arbeitgeber tätig zu werden. Viele orientieren sich auf dem Arbeitsmarkt und versuchen, ihre Möglichkeiten und ihren Marktwert zu bestimmen.

Mit den Möglichkeiten, die Menschen auf dem Arbeitsmarkt haben, befasst sich das „Jobcoaching“. Die Teilnahme daran erfolgt in Gruppen oder in Einzelberatungen. Anlass für ein Jobcoaching ist entweder der aktuelle Verlust des Arbeitsplatzes, die entfernte Möglichkeit einer Kündigung oder persönliche Unzufriedenheit mit der momentanen beruflichen Situation.

Die Beratung durch die externen Spezialisten erfolgt in vier Phasen: (1) Zunächst erarbeitet der Berater mit den Teilnehmenden deren berufliche Biographie, die alle Schritte des bisherigen Berufslebens aufgreift und abbildet. (2) Anhand der Biographie werden besondere Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse herausgearbeitet. (3) Aus dem Bericht des Teilnehmenden leitet der Berater aber auch Hindernisse ab, die – vom Teilnehmenden selbst errichtet – dem weiteren beruflichen Erfolg im Wege stehen könnten. (4) Schließlich entwickelt der Berater mit der Gruppe Ideen für berufliche Alternativen für den jeweiligen Teilnehmer.

Diese Feedback-Form lebt insbesondere davon, dass sie von einem externen Moderator durchgeführt wird. Weder Führungskräfte noch Kollegen, die Familie oder Freunde und Bekannte könnten eine vergleichbare Leistung erbringen. Sie alle haben bereits ein Bild von der Person, die sich beruflich orientiert.

Nutzen aus diesem Verfahren haben nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Unternehmen nicht verlassen müssen. Sie erkennen, dass das Unternehmen mit denjenigen, die gehen müssen, fair umgegangen wird. Das prägt die Kultur des „neuen“, nach der Restrukturierung bestehenden Unternehmens.

Inplace ist spezialisiert auf die Durchführung von Jobcoachings.