Bewerbung: Die passende Schriftart finden

Die Schriftart bestimmt den Look der Bewerbung und begleitet den Personaler durch die gesamten Unterlagen. Ein ansprechendes Schriftbild kann den Gesamteindruck einer Bewerbung positiv unterstützen. Im besten Fall strahlt die Bewerbung allein durch die Schriftart Klarheit, Einheitlichkeit und Seriosität aus. Es gibt Serifenschriften, die kleine Häkchen an den Buchstaben haben und serifenlose Schriften, die auf Schnörkel und Häkchen verzichten. Lesen Sie hier, welche Schriftarten welche Wirkung haben können:

Serifenlose Schriften

Helvetica
Helvetica ist eine klassische, serifenlose (also schnörkellose) Schriftart. Sie ist unaufdringlich, einfach, modern und klassisch zugleich. Sie gehört zu den am weitesten verbreiteten Schriftarten, gerade in der Druck- und Werbebranche.

Calibri

Die Calibri ist serifenlos und eine gute Alternative zu Arial. Sie ist modern, gut lesbar und frisch. Die Buchstaben weisen eine gewisse Rundung auf, was die Schrift freundlich und angenehm wirken lässt.

Arial

Klassiker wie Arial gehören immer noch zu den am häufigsten verwendeten Schriftarten. Mit Arial hat Microsoft eine serifenlose Schrifart geschaffen, die sich sehr stark an Helvetica anlehnt. Arial wirkt neutral, sachlich-schlicht, aber auch altmodisch bis hin zu einfallslos.

Impact

Impact sollte – wie der Name schon sagt – Aufmerksamkeit erzeugen. Durch die extrem dicken Linien und engen Buchstaben eignet sich diese Schrift nicht für Fließtexte, allenfalls für Überschriften.

Serifenschriften

Garamond

Garamond ist gut lesbar, schafft Übersichtlichkeit und ist für das Auge leicht zu verfolgen. Wer einen langen Lebenslauf hat und viel unterbringen muss, ist mit Garamond gut beraten.

Georgia

Schriften wie die Georgia sind für den Bildschirm optimierte Serifenschriften. Diese Schriftart ist weich und angenehm, zeigt wenig Ecken und Kanten. Gleichzeitig ist sie nicht verspielt.

Cambria

Die Cambria ist eine moderne und platzsparende Serifenschrift und speziell im Hinblick auf ihre gute Bildschirmleserlichkeit zu empfehlen.

Times New Roman
Times New Roman wird seit über 50 Jahren in der geschäftlichen Kommunikation eingesetzt. Diese Standardschriftart ist solide, sieht professionell aus, kann aber auch leicht langweilig und altbacken wirken. Experten sprechen auch von einer „abgetragenen Jogginghose“.

Nicht-Proportionale Schrift

Courier

Courier ähnelt der Schriftart einer Schreibmaschine. Sie ist eine nichtproportionale Schriftart, d.h. alles Buchstaben sind gleich breit. Dadurch wirkt die Schrift unnatürlich, vor allem bei Volltextseiten.

 

Schreibschrift

Comic Sans

Comic Sans ist eine verspielte, handschriftähnliche Schriftart, die ursprünglich für Sprechblasen von Comic-Figuren konzipiert wurde. Gut einsetzbar im privaten Bereich.

 

Verfassen Sie Ihren Lebenslauf und Ihr Bewerbungsschreiben unbedingt in derselben Schriftart. Das macht optisch einen guten Eindruck und man sieht gleich, dass die Dokumente zusammengehören. Ihre Bewerbungsunterlagen wirken damit wie aus einem Guss.

Verwenden Sie außerdem maximal zwei verschiedene Schriftgrößen – eine kleinere für den Fließtext und eine größere für Überschriften und Oberbegriffe. Formatieren Sie beispielsweise den Text in Punktgröße 11 und 13 oder 12 und 14.