Auf diese 5 Punkte kommt es beim Zeugnis an

shutterstock_79084711Was macht ein gutes Arbeitszeugnis aus? Wir haben für Sie die wichtigsten Kriterien zusammengestellt.

  1. Die Form

– Wurde das Arbeitszeugnis auf Firmenpapier gedruckt?

– Sind Firma und Adresse des Arbeitgebers richtig und vollständig?

– Finden sich Rechtschreibfehler im Dokument? Das  lässt auf ein schnelles Verfassen schließen und könnte ein Hinweis auf eine mangelnde Wertschätzung sein.

– Liegen das  Datum der Erstellung des Zeugnisses und das  Ende der Beschäftigung zeitlich nah beieinander? Ist der Zeitraum lang, lässt das auf Differenzen schließen.

– In der Regel ist das Arbeitszeugnis ein bis zwei Seite lang, drei Seiten erwecken den Eindruck, das Zeugnis sei vom Mitarbeiter selbst entworfen.

 

  1. Arbeitsaufgaben

– Welche Funktion oder Funktionen hatte der Mitarbeiter? Welche Aufgaben hat er bearbeitet? Das Unternehmen bestätigt mit der Unterschrift des Zeugnisses, dass der Mitarbeiter die angegebenen Arbeiten ausgeführt hat. Das ist oft wichtiger als die Bewertung der Arbeit, die ohnehin wohlwollend formuliert sein muss.

 

  1. Bewertung

– Ist die Gesamtbewertung der Leistung eine Note 1 oder 2? Schlechtere Bewertungen machen den Leser skeptisch.

– Sind Bewertungen einzelner Merkmale unterdurchschnittlich oder gar nicht vorhanden?

 

  1. Zeitangaben

– Stimmen die im Zeugnis angegebenen Daten mit den im Lebenslauf angegebenen Daten überein?  Kommt es zu Unstimmigkeiten, wird der Personaler im Vorstellungsgespräch nachhaken.

– Wer hat den Austritt aus den Unternehmen veranlasst? Auffällig wäre es, wenn der Bewerber angibt, selber gekündigt zu haben, im Zeugnis der Weggang des Bewerbers aber nicht bedauert wird.

 

  1. Entwicklung über alle Arbeitszeugnisse hinweg

– Passen die Aufgaben der Zeugnisse zur Geschichte, die ein Bewerber über sich im Lebenslauf erzählt? Interessant ist  die Entwicklung des Bewerbers über mehrere Stationen hinweg.  Hier wird geschaut, ob sich der Bewerber weiterentwickeln und verbessern konnte.