Diese vier Regeln demotivieren Ihre Mitarbeiter

shutterstock_391802602Die Motivation von Mitarbeitern ist ein wichtiges Thema. Denn die Mitarbeitermotivation hat einen direkten Einfluss auf den Geschäftserfolg und wirkt sich auf die Profitabilität, die Kundenzufriedenheit und den Umsatz aus. Dienst nach Vorschrift schadet dem Unternehmen beträchtlich. Viele Faktoren tragen dazu bei, dass sich Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen und engagiert sind und einige nervige Regeln tun genau das Gegenteil. Sie können motivierte Mitarbeiter in die Kündigung treiben. Hier vier Regeln, die die Motivation hemmen:

1. Die Acht-Stunden-Anwesenheitspflicht

Ganz oben auf der Liste steht die Acht-Stunden-Anwesenheitspflicht. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Notwendigkeit der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind flexible Arbeitszeiten, jenseits des Acht-Stunden-Tages im Büro, ein hochgeschätzter Mehrwert. Mitarbeiter wollen sich die Zeit und die Aufgaben selber einteilen, sie möchten mehr Selbstbestimmung. Das ist sicherlich nicht in allen Berufen möglich, doch dort, wo Mitarbeiter an Laptops und Tablets arbeiten, passt der starre Acht-Stunden-Tag einfach nicht mehr.

2. Alles genehmigen lassen

Mitarbeiter wollen mehr Verantwortung und Selbständigkeit bei ihren täglichen Aufgaben. Sie wollen nicht für jede Kleinigkeit eine Genehmigung einholen müssen, sei es Büromaterial oder ein Außentermin. Mitarbeiter liefern bessere Leistungen ab, wenn sie in die Lage versetzt werden, für sich selbst aus Alternativen auszuwählen und Entscheidungen zu treffen.

3. Keine private Nutzung des Internets

Viele Mitarbeiter wollen auch mal im Büro surfen, Nachrichten lesen, eine E-Mail verschicken oder Kinokarten für den Abend reservieren. Heutzutage ist schließlich jeder immer und überall erreichbar und das Smartphone stets dabei. Eine starke Einschränkung der privaten Nutzung des Internets signalisiert dem Mitarbeiter, dass das Unternehmen ihm nicht vertraut. Er fühlt sich beobachtet, unter Druck gesetzt und das hemmt schließlich die Produktivität.

5. Vorgeschriebener Beförderungsweg

In vielen Unternehmen ist es üblich, dass Beförderungen erst nach gewissen Zeitabständen möglich sind, also erst nach zwei bis vier Jahren. Doch ist das sinnvoll? Gerade topmotivierte Mitarbeiter fühlen sich schnell ausgebremst und sind dann auch schnell weg.

Fazit: Natürlich hängt die Notwendigkeit von Regeln auch von der Größe des Unternehmens ab. Doch sollte sich jedes Unternehmen intensiv darüber Gedanken machen, ob und welche Regeln eingeführt werden. Denn viele Regeln hemmen das Engagement motivierter Mitarbeiter und treiben sie in die (innere) Kündigung.