Was ist eine Transfergesellschaft?

Inplace Serminarraum IIIWenn ein Personalumbau oder Personalabbau unvermeidlich ist, kann der Übergang in eine Transfergesellschaft eine wirtschaftliche und gleichzeitig sozialverträgliche Alternative zu betriebsbedingten Kündigungen sein.

Von Stellenabbau betroffene Mitarbeiter gehen dazu mit dem Anbieter der Transfermaßnahmen ein befristetes Arbeitsverhältnis ein, das von der Bundesagentur für Arbeit für maximal 12 Monate unterstützt wird.

Vorteil für die Beschäftigten: Der Transfer verschafft den von Kündigung Betroffenen mehr Zeit. Sie bewerben sich aus einem Angestelltenverhältnis heraus und können so die Arbeitslosigkeit vielleicht ganz vermeiden.

Vorteil für den Arbeitgeber: Beibehaltung eines positiven Unternehmensimage in der öffentlichen Wahrnehmung und Beibehaltung der Motivation der ausscheidenden und verbleibenden Mitarbeiter.

Transfergesellschaften haben das Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Einsatz von verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen wieder in ein Beschäftigungsverhältnis zu bringen.

Die Transfergesellschaft ermittelt mit dem Beschäftigen zusammen, wo die berufliche Stärken und Neigungen liegen und welche Tätigkeiten in Frage kommen. In dieser Zeit nimmt die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen wie Coaching, Beratung, Weiterbildung eine große Rolle ein. Unterlagen werden neu gestaltet, das eigene Profil geschärft, Stellen recherchiert und Bewerbungen verschickt. Auch beim Schritt in die Selbstständigkeit kann die Transfergesellschaft hilfreich unterstützen: Wie wird ein Businessplan geschrieben, welche Anträge müssen gestellt werden?

Seit 1998 führt Inplace faire und sozialverträgliche Transferprojekte durch. Beschäftigte aus verschiedensten Branchen in ganz Deutschland wurden erfolgreich in ein neues Arbeitsverhältnis begleitet.

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